TANZPROJEKT

TANZPROJEKT e.V. - FÖRDERUNG DER BALLETTKUNST.

Unser Verein wurde 2001 gegründet und bietet neben dem klassischen Ballettunterricht eine Bühne für junge Talente und professionelle Ensembles. Es wurden bedeutende Ballette aus dem internationalen Repertoire aufgeführt, aber auch neue Werke sind künftig möglich.

Gilda Scholtzova ist die künstlerische Leiterin und auch ihre Tochter Barbara Scholtz ist als 2. Vorsitzende Teil des Tanzprojekt e.V. - Verein zur Förderung der Ballettkunst.

Folgende internationale Ballett-Gastspiele im Konzerthaus Freiburg wurden
von Tanzprojekt e.V. organisiert:

16.04.2000
Staatsballett Bratislava: Don Quichote
Deutschlandpremiere für das Staatsballett Bratislava mit zwei hervorragenden Moskauer Solisten:
Tatjana Tschernobrovkina und Dimitrij Zababurin. Beide sind international renommierte Stars der klassischen
Tanzszene und auf den internationalen Tanzbühnen zuhause.

5.11.2001
Gründung „Tanzprojekt e.V. – Verein zur Förderung der Ballettkunst“ in Freiburg.

13.01.2002
Staatskonservatorium Prag: Paquita / Balanchines Serenade / Polowetzer Tänze
In dem etwa 2-stündigen Programm werden 3 Werke des internationalen klassischen Ballettrepertoires gezeigt:
„Paquita“: Die Geschichte des Zigeunermädchens Paquita – eigentlich ein Ballett aus der Romantik – wäre
heute wahrscheinlich in Vergessenheit geraten, hätte nicht Marius Petipa 1881 eine Neueinstudierung in St.
Petersburg erarbeitet. Dafür ließ er sich von Ludwig Minkus Musik nachkomponieren und fügte völlig neue
Choreografien in das Ballett ein. Heute sind nur die von Petipa geschaffenen Teile überliefert: der geniale Grand
Pas, der Pas de trois und die Kinder-Mazurka. Unter dem Namen „Paquita“ gehören sie zum Weltrepertoire des
klassischen Balletts.
„Balanchines Serenade“: George Balanchine, legendärer Ballettmeister des New York City Ballet, schuf diese
Choreografie 1934 basierend auf der Musik von Tschaikowskys Serenade in C-Dur für Streicher. Das Stück ist
ein Paradebeispiel für den von Balanchine in Amerika entwickelten neoklassischen Ballettstil. Im Mittelpunkt
steht die Rückkehr zur einfachen Linie, zum reinen Tanz, eine Handlung gibt es nicht. Der Körper des Tänzers
dient dabei als Instrument, um pure Ästhetik auszudrücken.
„Polowetzer Tänze“: Ballett in einem Akt aus der Oper „Fürst Igor“ von Alexander Borodin.
1909 entwarf der Choreograph Michail Fokine im Auftrag von Sergej Dhiagilew diese bis dahin nur in der Oper
aufgeführten Tänze als ein selbständiges Kurzballett. Die „Polowetzer Tänze“ gehören wegen ihrer hinreissenden
Vitalität und Urwüchsigkeit zum ständigen Repertoire vieler Ballettensembles in aller Welt.
Das Staatliche Tanzkonservatorium in Prag gehört zu den berühmten Ballettakademien der Welt
und hat schon zahlreiche namhafte Tänzer, Choreographen und Ballettmeister hervorgebracht:
Jiri Kylian, weltberühmter Tänzer, Choreograph und Leiter des Nederlands Dans Theaters; Ivan Liska,
1. Solist des Hambuger Balletts und heute Direktor des Bayerischen Staatsballetts in München;
die Zwillinge Jiri und Otto Bubenicek – shooting stars des Hamburger Balletts unter John Neumeier; Vladimir
Klos, 1. Solist des Stuttgarter Balletts – um nur einige zu nennen.


 

31.01.2004

Ballettcompagnie des Anhaltischen Theaters Dessau:
Die Vier Jahreszeiten (Antonio Vivaldi) / 4. Sinfonie (Franz Schubert)
Das Ensemble präsentiert sich mit den „Vier Jahreszeiten“, geschaffen zur wunderbaren Musik Vivaldis, und der
„4. Sinfonie“ von Franz Schubert. Beide Choreographien stammen von Gonzalo Galguera, Ballettchef des
Theaters Dessau, dem es gelungen ist, eine hochmotivierte Compagnie mit großer künstlerischer Ausstrahlung
aufzubauen. Hochkarätige Tänzer - unter ihnen ehemalige Solisten der Berliner Staatsoper Unter den Linden und
der Komischen Oper Berlin - sowie eine Choreographie, die die klare Technik des klassischen Balletts mit einer
zeitgenössischen Ästhetik verbindet, machten diesen Ballettabend zu einem sehenswerten künstlerischen Ereignis.


22.01.2006

Ballett der Staatsoper Prag: Die Kameliendame
Ballett in 2 Akten und 5 Bildern. Musik: „La Traviata“ - Giuseppe Verdi
Das Ballett basiert auf dem gleichnamigen Roman von Alexandre Dumas. Diese großartige Liebes- und
Leidensgeschichte aus dem Paris des 19. Jahrhunderts hat immer wieder Künstler aller Sparten inspiriert. 1853
diente sie Giuseppe Verdi als Vorlage für seine Oper „La Traviata“, 1936 entstand der legendäre Hollywood-Film
mit Greta Garbo. Zum Bestandteil des internationalen klassischen Ballettrepertoires gehört „Die Kameliendame“,
seit John Neumeier sie 1978 erstmals für das Stuttgarter Ballett inszenierte.
Für die Staatsoper Prag hat Choreograph und Regisseur Libor Vaculík „Die Kameliendame“ nachgeschaffen.
Anspruchsvollste Choreographie, die die perfekte Beherrschung der klassischen Ballett-Technik erfordert,
beeindruckende Bühnenbilder und Lichtregie, aufwändige Kostüme im Stil der damaligen Zeit und nicht zuletzt
die Auswahl von „La Traviata“ als Ballettmusik (Neumeier hatte seiner Zeit Chopin gewählt) zeichnen diese
Inszenierung aus.



12.01.2008

Staatskonservatorium Prag: Dornröschen und andere Choreografien
Das Staatskonservatorium Prag, eine Ballettakademie, die einige der berühmtesten Tänzer und Choreografen der
Welt hervorgebracht hat, präsentierte in einem exklusiven Gastspiel in Freiburg ein sehenswertes Programm aus
klassischem Ballett und modernen Choreographien.
Im ersten Teil werden die berühmtesten Szenen aus „Dornröschen“ in der klassischen Version nach Marius
Petipa gezeigt. Tschaikowskis bedeutendstes Ballett gilt bis heute als Messlatte für höchstes tänzerisches
Niveau.
Im zweiten Teil des Abends präsentiert das Ensemble drei zeitgenössische Choreographien:
Dvořáks „Abendlieder“ in Bearbeitung des weltberühmten Choreographen Jiři Kilian (Nederlands Dans Theater),
„Aquarelle“, ein Ballettstück der jungen französischen Choreografin Bérangère Andréo für zwei Tänzerinnen und
„Verdunkelung“, eine Choreografie von Libor Vaculík zu einer Musikcollage aus Werken von Händel, Rossini,
Mozart u.a.



22.01.2011

Ballett des Theaters Magdeburg: Aschenbrödel. (Sergej Prokofjew)
Sergej Prokofjew (1891-1953) schuf die Musik zu Aschenbrödel, seinem vielleicht schönsten Ballett, das 1945 am
Bolschoi-Theater Moskau uraufgeführt wurde. Vor allem durch seine geniale Musik wurde Aschenbrödel in kurzer
Zeit zu einem Standardwerk der neuen Ballettliteratur.
In der Inszenierung des Theaters Magdeburg hat Ballettdirektor Gonzalo Galguera das Märchen in die Jetztzeit
verlegt. Die bösen Stiefschwestern sind, von Männern getanzte, überdrehte Punkgirls in Netzstrümpfen und
Stöckelschuhen. Aschenbrödel tanzt nicht auf dem Ball des Prinzen, sondern verliebt sich auf einer großen Film-
Gala in den jungen Kinostar. Galgueras anspruchsvolle Choreografie verbindet brillante klassische Ballett-
Technik mit einer zeitgenössischen Ästhetik.


Aufführungen der Ballettschule Scholtzova
17.12.2011, Bürgerhaus Seepark Freiburg
Der Nussknacker (Peter I. Tschaikowsky)
08.12.2013, Bürgerhaus Seepark Freiburg
Der Nussknacker (Peter I. Tschaikowsky)
11.10.2015, Stadthaus Neuenburg am Rhein
25.10.2015, Bürgerhaus Seepark Freiburg
Zum 30-jährigen Jubiläum der Ballettschule Scholtzova:
Von Märchen zu Märchen (Musik: Oskar Nedbal)



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